Moschee Feuerbach

Sakralarchitektur zwischen Moderne und Tradition

Der Vorentwurf für die größte Moschee der baden-württembergischen Landeshauptstadt verbindet traditionelle Raum- und Bauformen mit den technischen und architektonischen Möglichkeiten der Gegenwart. Das prägende Element im Innenraum der Moschee ist eine vom klassischen islamischen Ornament abgeleitete Form, die vom Tragwerk selbst gebildet wird. Die eher reduzierte Formensprache holt die traditionellen Elemente dabei ganz selbstverständlich in die Moderne.

Das Moscheegebäude ist gegenüber den seitlich flankierenden Baukörpern mit ihrer arkadenähnlichen Struktur leicht zurückversetzt, so dass eine besondere Vorplatzsituation entsteht. Die Gestaltung der Fassaden zum Straßenraum hin hebt das Bauwerk als Ganzes deutlich von der Umgebung ab und verleiht ihm ein einheitliches Erscheinungsbild. Es wird durch ein schlankes freistehendes Minarett an den Arkaden akzentuiert.

Der Bau der repräsentativen Moschee trägt zur Aufwertung des in einem strukturellen Wandel befindlichen Gewerbe- und Industriegebiets im Stadtteil Feuerbach erheblich bei. Auch wenn bis zur Realisierung noch viele Änderungen zu erwarten sind, darf der Entwurf als ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung der deutschen und europäischen Moschee-Architektur gelten.

Verkehrsgerecht 


An der Südseite des Bauwerks ist Raum für Parkplätze und die Zufahrt zur Tiefgarage.

Einheitliches Erscheinungsbild

Die Moschee und ihre Nebengebäude heben sich deutlich von ihrer Umgebung ab.

Blick von oben

Auf dem Grundriss werden Größe und Lage der drei Baukörper des Komplexes ebenso sichtbar wie das zentrale Ornament im Innenraum der Moschee.

Innenansicht

Das Tragwerk bildet innen eine Form, die vom klassischen islamischen Ornament abgeleitet ist.